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Land und Leute


Falkenstein und das Vogtland

Im Vierländereck Sachsen-Bayern-Thüringen-Tschechien gelegen ist das Vogtland eine lebendige und liebenswerte Region.

Die 10.000-Einwohner-Stadt Falkenstein, aber auch andere nahe gelegene Städte des Vogtlandes wie Plauen, Oelsnitz, Auerbach oder Rodewisch, bieten alle Möglichkeiten für Bildung, Kultur, Arbeit, Sport und Erholung. Familien finden hier alle Betreuungseinrichtungen für ihre Kinder vom Kindergarten bis hin zum Gymnasium und zur Berufsschule. Die Universitätsstädte Chemnitz, Dresden, Jena oder Leipzig sind innerhalb kurzer Zeit erreichbar.

Die reizvolle Landschaft mit großen Wäldern, Bergen und Talsperren sorgt für ein Klima zum Wohlfühlen und Entspannen. Nahe der A9 München-Berlin, der A93 Richtung Regensburg und der A72 Richtung Dresden gelegen, ist ganz Deutschland innerhalb kürzester Zeit erreichbar. Mit den Flughäfen Dresden, Nürnberg, Hof, Altenburg und Leipzig gelingt auch der Sprung in die weite Welt.

Fahrt frei für I K Nr. 54 – Sachsen lassen legendäre Schmalspurlok von 1881 wiederauferstehen

 

Die sächsischen Schmalspurbahnen stellen etwas ganz Besonderes dar. Nirgendwo in Europa existieren so viele noch heute mit Dampflokomotiven betriebene Eisen-bahnen. Einst halfen die zwischen 1881 bis 1923 gebauten Strecken dabei, dass alle Regionen Sachsens am wirtschaftlichen

Aufschwung teilhaben konnten. Ein Fünftel dieses

Schatzes ist erhalten geblieben oder wurde vonSchmalspurbahn3

Eisenbahnfreunden nach der politischen Wende

auf alter Trasse neu errichtet. Eingesetzt werden

auf den Linien zwischen Westerzgebirge und

Zittauer Gebirge regulär zwischen 1899 und 1956 gebaute Dampflokomotiven – sehr zu Freude von Urlaubern und Touristen. Die im Freistaat Sachsen von Vereinen, Kommunen und Landkreisen betriebenen Schmalspurbahnen sowie Feld- und Parkbahnen begeistern pro Jahr knapp eine Million Fahrgäste.

 

 SchmalspurbahnAnlässlich des Jubiläums 125 Jahre  SchmalspurDampf in 

 Sachsen startete 2006 ein  einzigartiges Projekt –

 der originalgetreue Nachbau der ersten Schmalspurlok

 von 1881. An der Hertellung von Baugruppen beteiligten sich 
 letztendlich über 80 sächsische Unternehmen – vor 

 allem  der Metall- und Elektroindustrie. 

 

 

Die Gießereien, Metallbaubetriebe und Blechnerein aus allen Regionen des Freistaates fertigten exakt nach Zeichnung einzelne  Teilen für das Fahrwerk, den Kessel oder das Führerhaus der dreiachsigen

Dampflokomotive.

 

Schmalspurbahn1Die ComCard GmbH unterstützte das Projekt

mit einer namhaften Geld- und Sachspende.

Sie lieferte mit Aufnahmen der historischen

I K bedruckte Plastikkärtchen im bekannten

Telefonkartenformat, welche an Sammler ver-

kauft wurden. Ende August 2009 war es dann soweit: Der als I K Nr. 54 bezeichnete Nachbau von Sachsens erster Schmalspurlok beförderte

im Erzgebirge die ersten öffentlichen Reisezüge.

 

Autor: André Marks

Informationen zum Einsatz der Lok finden Sie unter www.pressnitztalbahn.de – vertiefende Angaben zum Projekt hingegen unter www.ssb-sachsen.de

 

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